{"id":1390,"date":"2017-12-17T19:57:36","date_gmt":"2017-12-17T18:57:36","guid":{"rendered":"http:\/\/woestside.de\/wp\/?page_id=1390"},"modified":"2017-12-17T19:57:36","modified_gmt":"2017-12-17T18:57:36","slug":"historischer-hintergrund-und-parteiensystem","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/projektkurs.ffgleo.de\/index.php\/2017-2\/projektkurs-sozialwissenschaften-2017\/das-wahlsystem-in-deutschland\/historischer-hintergrund-und-parteiensystem\/","title":{"rendered":"Historischer Hintergrund und Parteiensystem"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li>Beginn der zweiten deutschen Demokratie<\/li>\n<li>Es wurde vorausgesagt, dass sich die Weimarer Republik mit Parteienzersplitterung, Koalitionsquerelen, Instabilit\u00e4t und Radikalisierung wiederholen w\u00fcrde.<\/li>\n<li>Verh\u00e4ltniswahl bestand trotzdem weiter<\/li>\n<li>Ein Teil der Abgeordneten wurde nach relativer Mehrheit in Einpersonenwahlkreise gew\u00e4hlt, der Mandatsanteil wird jedoch weiter nach der Methode der Verh\u00e4ltniswahl ermittelt.<\/li>\n<li>1949: Wahl zum ersten deutschen Bundestag<\/li>\n<li>Nur eine Stimme mit der gleichzeitig Direktkandidat und Landesliste seiner Partei gew\u00e4hlt wurde.<\/li>\n<li>Auch fr\u00fcher wurde der Bundestag nach dem Verh\u00e4ltnis der Zweitstimme besetzt und die erreichten Direktmandate von den ihr zustehenden Mandate abgezogen<\/li>\n<li>Unterschied: die bei der Mandatsvergabe ausschlaggebenden Zweitstimme wurde nur innerhalb der einzelnen L\u00e4nder und nicht im Gesamtgebiet summiert (bis 1956)<\/li>\n<li>Einf\u00fchrung einer Sperrklausel, die das Eindringen von Splitterparteien verhindert und die Gefahr eines reinen Verh\u00e4tniswahlrechts mindert.<\/li>\n<li>1949: Einf\u00fchrung einer F\u00fcnfprozenth\u00fcrde<\/li>\n<li>Umgehung der H\u00fcrde: ein Direktmandat ein einem Land erm\u00f6glicht diese zu umgehen und sie sollten mit allen errichten Zweitstimmen an der Verteilung der Mandate beteiligt werden .<\/li>\n<li>F\u00fcnfprozenth\u00fcrde besteht bis Heute, weil man sich sonst dem Vorwurf aussetzen w\u00fcrde kleinere Parteien abzulehnen um die eigene Macht zu sichern.<\/li>\n<li>CDU\/CSU wurde knapp vor der SPD zur st\u00e4rksten Parteigruppierung 60% der Stimmen.<\/li>\n<li>Neben CDU\/CSU,SPD, und FDP wurden Abgeordnete von weiteren sieben Parteien in den Bundestag gew\u00e4hlt.<\/li>\n<li>1950: keine Zulassung neuer Parteien durch die Alliierten<\/li>\n<li>1953: Wahlrechtsreform<\/li>\n<li>F\u00fcnfprozenth\u00fcrde wurde auf das ganze Land ausgeweitet.<\/li>\n<li>1956: Direktmandate zum Umgehen der H\u00fcrde wurde von eins auf drei erh\u00f6ht<\/li>\n<li>Bundeswahlgesetz von 1956 gilt bis heute<\/li>\n<li>1961: vierter Bundestag<\/li>\n<li>Es gab nur noch drei Fraktionen: CDU\/CSU,SPD, und FDP<\/li>\n<li>1966: erste gro\u00dfe Koalition<\/li>\n<li>1968: Einf\u00fchrung einer relativen Mehrheitswahl wodurch sich die FDP bedroht f\u00fchlte, weil es nur ein Mittel zur Ausschaltung kleinerer Parteien war, unterblieb.<\/li>\n<li>1969: Regierungswechsel in Bonn<\/li>\n<li>zunehmende Stimmzahl der SPD und Umorientierung der FDP erm\u00f6glichten den Machtwechsel<\/li>\n<li>Wahlsystem erwies sich als kriesenhaft<\/li>\n<li>1985: \u00c4nderung am Wahlgesetz weil sich der Verdacht best\u00e4tigte, dass kleinere Parteien benachteiligt werden<\/li>\n<li>2005: Diskussion um Mehrheitswahl wurde wie der entfacht durch das Ergebnis der Bundestagswahl und der folgenden Landtagswahl<\/li>\n<li>F\u00fcnfparteien-System<\/li>\n<li>eine zweite gro\u00dfe Koalition musste gebildet werden<\/li>\n<li>Die Linke und B\u00fcndnis 90\/ Die Gr\u00fcnen wurden etabliert<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beginn der zweiten deutschen Demokratie Es wurde vorausgesagt, dass sich die Weimarer Republik mit Parteienzersplitterung, Koalitionsquerelen, Instabilit\u00e4t und Radikalisierung wiederholen w\u00fcrde. 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